11.03.2019 11:32
Profis, Bundesliga, SV Mattersburg, Spielbericht

Aufstehen, um nach oben zu kommen

Cheftrainer Didi Kühbauer: "Wir werden nicht aufgeben!"

Am Ende gab es Ernüchterung, einmal mehr in dieser Saison, aber nach den letzten Wochen kam sie wieder unerwartet auf. Nach zuletzt zwei souveränen Siegen gegen Salzburg und in St. Pölten wollte unsere Mannschaft gegen Mattersburg natürlich nachlegen, hatte man sich doch ins Rennen um die Meistergruppe eindrucksvoll nach oben gekämpft. Und dann das 1:2, das so überhaupt nicht in unsere Rechenspiele passt: "Es war ein unglückliches Spiel von uns, wir haben blöde Fehler gemacht", gab Christoph Knasmüllner enttäuscht nachher zu Protokoll. Rapid war schnell in Rückstand geraten, durch ein Weitschusstor mit "unmöglicher Kurve", sagte Richi Strebinger, der dabei chancenlos war: "Aber es war für uns auch ein Weckruf". Denn unsere Mannschaft kam immer besser in die Partie und drängte die Burgenländer zurück. Der Lohn war der Ausgleich von Philipp Schobesberger und auch danach hätten wir durchaus immer wieder Möglichkeiten gehabt, das Geschehen zu unseren Gunsten zu entscheiden. "Im Endeffekt hätten wir mehr machen müssen aus Chancen und Aktionen", folgerte unser Schlussmann: "Jetzt geht es gegen Hartberg um Alles. Es wird schwer, ist aber nicht unmöglich, noch nach oben zu kommen."

Die theoretischen Rechenspiele waren seit dem Start ins Frühjahr ein Begleiter, nun werden sie noch verstärkt. Denn unsere Mannschaft muss gegen Hartberg am kommenden Sonntag aufgrund der Tordifferenz eigentlich hoch gewinnen. Während zumindest einer der beiden Konkurrenten (Sturm als Sechster, WAC als Fünfter) ausrutschen und Punkte lassen muss. "Jetzt müssen wir zu rechnen beginnen, das wollten wir nicht, aber so ist es eben", bilanzierte Didi Kühbauer:  "Ich glaube, dass wir diesmal nicht die Kompaktheit auf den Platz gebracht haben und Mattersburg hat mit allen Mitteln, die sie hatten, verteidigt." Und auch unserem Cheftrainer war nach dem Duell mit seinem Ex-Klub bewusst: "Wir waren nicht so aggressiv wie wir sein müssen. Es ist jetzt sehr schwierig, aber trotzdem werden wir nicht aufgeben."

 

Auf RAPID TV: Stimmen zum Spiel

Jubel, den wir am nächsten Sonntag auch sehen wollen - dann muss er aber mehrfach kommen!

Während wir also nun zum Einen auf eine starke Leistung Rapids hoffen (wie etwa vor ein paar Wochen im Cup, als wir an selber Stelle Hartberg mit 5:2 ausschalteten), wird immer wieder zu den anderen Schauplätzen geschielt. "Es liegt leider nicht nur in unserer Hand, wie es jetzt weitergeht. Aber das ist es im Frühjahr in Wirklichkeit nie gewesen, weil wir auch immer schauen mussten, was die Konkurrenz macht", konstatierte Geschäftsführer Sport Fredy Bickel. Mit Schlusspfiff am kommenden Sonntag wissen wir jedenfalls, wohin die Reise in der restlichen Saison für uns gehen wird. Bereits kurz darauf erfolgt dann die Auslosung für die nächsten Runden (je Hin- und Retourspiele), wo wir uns dann eben oben – oder doch nach unten orientieren müssen. Aber: Alles ist möglich!

tipico Bundesliga, 22. Runde:
SK Rapid - TSV Hartberg
Sonntag, 17. März 2019
Anpfiff: 17:00 Uhr

Status: Freier Karten-Verkauf läuft!

(gub)