22.03.2026Profis

Spiel gedreht: Heimsieg!

Nach dem erfolgreichen Auftakt in die Meistergruppe am vergangenen Wochenende ertönte heute der Anpfiff fürs erste Heimspiel im oberen Play-Off. Der kürzlich ins Cupfinale eingezogene Linzer ASK war im Allianz Stadion zu Gast, ein Wiedersehen mit Didi Kühbauer stand am Programm. Um die Oberhand beim Kopf-an-Kopf-Rennen in der Tabelle zu behalten, sollten heute wieder Punkte her. Für dieses Vorhaben entschied sich Cheftrainer Johannes Hoff Thorup für eine Änderung in der Start-11 im Vergleich zum letzten Spiel – Janis Antiste durfte statt Lukas Grgić von Beginn an ran. Nach 96 Minuten war klar: Drei Punkte bleiben in Wien, West, Hütteldorf!

Fehlstart repariert

Der heutige Nachmittag startete unfassbar ereignisreich und gleich mit einem Blitzschlag der Gäste: Nach 31 Sekunden ließ Samuel Adeniran unserem Schlussmann bei einem Abschluss aufs lange Eck keine Chance, 0:1 (1.). Doch unsere Rapidler hatten just die perfekte Antwort parat: Nach einem Eckball von Kapitän Matthias Seidl schraubte sich Jakob Schöller in die Höhe und köpfte eiskalt zum 1:1 ein (4.)! Durch den Treffer fanden unsere Grün-Weißen ins Spiel, kombinierten sich geduldig nach vorne. Die nächste nennenswerte Chance hatte Niki Wurmbrand am Fuß, unsere Nummer 15 zündete seinen Turbo, scheiterte im Endeffekt jedoch leider am Linzer Torhüter (18.). Was in Minute 33 folgte, glich einem Spielzug aus dem Lehrbuch: Der Ball lief über Janis Antiste und Jannes Horn, der die Kugel mit viel Übersicht querlegte – Bendi Bolla lief mit und traf unhaltbar zur 2:1-Führung (33.)! In der 41. Minute hätten unsere Rapidler dann fast noch eins draufgelegt, nach gutem Zusammenspiel von Andi Weimann und Bendi Bolla rutschte Niki Wurmbrand knapp an der Hereingabe vorbei. Und auch kurz vor dem Pausenpfiff setzten die Rapid-Fans schon zum Jubel an, ein Kopfball von Andi Weimann wurde im letzten Moment noch von der Linie gekratzt (45.) – Pause!

Kollektiver Jubel am heutigen Abend im Allianz Stadion! © GEPA

Eiskalt zu Ende gespielt

Nach Wiederanpfiff rückte gleich Niki Hedl ins Rampenlicht: Eine bärenstarke Parade unserer Nummer 1 verhinderte einen Fehlstart in Hälfte zwei (49.). Im nächsten Moment war die Partie für unseren ersten Torschützen des Abends vorbei, Jakob Schöller wurde durch Ange Ahoussou ersetzt (53.). Wenig später gab es nach einem Eckball aufgrund eines klaren Handspiels Elfmeter für uns, Bendi Bolla trat an und hämmerte die Kugel nervenstark ins linke untere Eck, 3:1 (65.)! Nach dem Treffer entschied sich unser Chefcoach für zwei frische Kräfte, Petter Nosa Dahl und Tobias Gulliksen ersetzten Niki Wurmbrand und Janis Antiste (67.). Die Gäste ließen nicht locker, verkürzten nach einem Angriff in Minute 79 auf 3:2. Fast mit dem Gegentor kam erneut frische Energie von der Bank: Furkan Demir und Lukas Grgić kamen statt Bendi Bolla und Jannes Horn aufs Feld (83.). Kaum lief die Partie weiter, durften wir über den vierten Treffer des Tages jubeln: Romeo Amane sprintete in den Strafraum und bediente Matthias Seidl im Rückraum – unser Kapitän fackelte nicht lange und brachte den Ball gefühlvoll im Tor unter, 4:2 (85.)!  

Nach dem undankbaren Fehlstart konnte unsere Mannschaft am Ende verdient über drei Punkte jubeln – ein schöner Abend für alle Rapidlerinnen und Rapidler!

Fotos: GEPA

ADMIRAL Bundesliga | 24. Runde | Allianz Stadion

Tore: Schöller (4.), Bolla (33., 65./E), Seidl (85.); Adeniran (1.), Usor (79.)

Rapid-11: Hedl; Raux-Yao, Cvetković, Schöller (53. Ahoussou), Horn (83. Grgić), Bolla (83. Demir), Seidl ©, Amane, Antiste (67. Gulliksen), Weimann, Wurmbrand (67. Dahl)

Ersatz: Gartler, Tilio, Grgić, Kara, Dahl, Gulliksen, Ahoussou, Gröller, Demir F. 

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